Nach 100 Jahren voller Begeisterung feierte die Meier Schreinerei ihren runden Geburtstag. Mit frischem Elan und viel Motivation führen Katja Meier und Daniel Burkhart die Meier Schreinerei AG. Im Verwaltungsrat unterstützt zudem Hanspeter Meier mit viel Erfahrung und Wissen. Gemeinsam leben wir die Begeisterung weiter.
«Meine Sommerliege». Über 100 Kundinnen und Kunden schreinern in der Werkstatt.
Monte-Rosa-Hütte – Einbau von 120 Bettstellen. Logistische Herausforderung: Transport und Montage auf 2883 m. ü. M. 35 Helikopter-rotationen, jeweils 600 kg mit Air Zermatt.
CNC-Bearbeitungszentrum HOMAG rationalisiert die Produktion. Reorganisation der Betriebsabläufe.
Aus der Einzelfirma Schreinerei Meier wird die Aktiengesellschaft Meier Schreinerei Weinfelden AG.
CAD-Werkplan am Bildschirm ersetzt das Reissbrett im Büro.
75 Jahre Meier Schreinerei Weinfelden. Ein eindrückliches Jubiläum mit einem Festakt am Freitagabend für geladene Gäste aus dem Kundenkreis, Behörden, Lieferanten und Nachbarn bildet den Start. Am Samstagabend feiern die 17 Mitarbeitenden mit ihren Angehörigen, und am Wochenende ist die Bevölkerung zu einem Werkstattrundgang eingeladen.
Der Neubau mit hervorragenden Produktionsräumen und einer Ausstellung mit Büro an der Mühlfangstrasse ist nach 5-monatiger Bauzeit bezugsbereit. Mit modernen Schreinereimaschinen und 8 Fachkräften und Lehrlingen kann schlagkräftig produziert werden.
Hanspeter absolviert die Meisterprüfung erfolgreich und übernimmt die Liegenschaft und Schreinerei. Nebenbei erteilt er im gewerblichen Bildungszentrum Weinfelden Fachunterricht für Schreinerlernende.
Hanspeter (*1950) tritt als junger Berufsmann, nach erfolgreichem Lehrabschluss bei Paul Brunnenmeister in Bürglen, in den Schreinerbetrieb ein und muss Führungsaufgaben übernehmen.
Irma Meier-Fessler (*1924) führt nach dem plötzlichen Tod ihres Gatten Hans die Schreinerei mit einem Mitarbeiter weiter.
Ein Opel Olympia Caravan erleichtert die Transporte auf die Baustelle.
Hans tritt in die Fussstapfen seines Vaters und konzentriert sich auf die Ausführung von Bau- und Möbelschreinerarbeiten.
Vor der Werkstatt an der Hubgasse. Der grosse Lehrbub Buschor, in der Mitte die Söhne Hans und Eugen neben dem Meister, Vater Andreas.
Sohn Hans (*1910) absolviert im elterlichen Betrieb an der Hubgasse die Schreinerlehre. Jetzt fährt man mit dem Töff NSU 2-plätzer, 250 ccm, Jahrgang 1925, auf die Baustelle.
Andreas Meier (*1880) zieht es als armer Bauernbub aus dem Fürstentum Liechtenstein nach Hamburg und auf die Weltmeere. Er heuert als Schiffsjunge an und erlernt das Handwerk als Schiffszimmermann. In Weinfelden, zuerst im Sonnenwinkel in einem Schopf und später an der Hubgasse, führt er Zimmermanns- und Bauschreinerarbeiten aus und eröffnet sein Geschäft. Dabei führt er Sarg- und Bestattungsaufträge aus. Sein Transportmittel ist ein zweirädriger Handwagen.